Bevor Massi di Mandorlaia 1998 erworben wurde, war das ganze Gebiet nur für die Viehzucht benuztz. Die Entwicklung des Weinbaus wurde von Anfang an begonnen. Titti und ich widmeten uns der Umstellung des brachliegenden Landes in Weinberge, aber immer mit Rücksicht auf die Bewahrung der Landschaft.
Der Hügel wo Massi di Mandorlaia steht, ist ein Abhang mit optimaler Aussetzung Süd/Südwesten auf einer Erhebung zwischen 320 und 200 M auf dem Meerespiegel. Der Boden im niedrigeren Teil der Farm ist sandig-lehmig (örtlich "terrenello" genannt = leichter Boden), während im oberen Teil das Land dichter und kalkartiger ist (örtlich "terren-grosso" genannt = schwerer Boden). In beiden Fällen eine gute Entwässerung wird durch reichliche Felsen als auch Steine gesichert.
Als die Entwicklung anfing, war es sofort klar, dass es aufgrund des äußerst felsigen Bodens eine Herausforderung war. Die ersten Pflanzungen wurden Ende 1999 durchgeführt, und heute bedecken die Weinberge 44 ha, aus denen 36 ha bereits Trauben erzeugen. Das Endziel des Projektes wird an 51 ha gesetzt, von denen die meisten werden Morellino di Scansano DOC produzieren, während ein kleinerer Teil IGT Weine erzeugen wird.
Die Pflanzen-Intensität beträgt 5000 bis 7250 Weinbäume per ha. Von Anfang an haben wir ein kontrolliertes Turfing angewandt, um die Erosion zu beschränken und zur Wein-Qualität durch Begrenzen des Traubenertrags an 1-1.2 Kg per Pflanze beizutragen.
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